Aktuelles Der Chor Mitsingen Termine
 



Presse


Tolle Stimmen trafen auf sehr gute Akustik

Suhler Knabenchor überzeugte im Rathaussaal mit anspruchsvollem Programm und kommt sicher bald wieder

Zella-Mehlis – Es wird nicht wieder drei Jahre dauern, bis der Suhler Knabenchor erneut im Rathaussaal zu erleben ist.

Begeistert zeigte sich am Samstagnachmittag nach dem blendend besuchten Rathauskonzert nicht nur „Sangesbruder“ und Bürgermeister Karl-Uwe Panse. Als Mitglied im Männerchor der Stadt würdigte er neben der hervorragenden Qualität vor allem auch, dass die Kinder und jungen Männer „ein solches Konzert mit einem solchen Repertoire auswendig gesungen haben. Das ist schon was!“. Großes Lob zollte er auch dem Nachwuchschor, dessen Fortschritte durch fleißiges Üben schon innerhalb weniger Wochen zu hören gewesen seien.

Wie im Mai bereits im Oberrathaussaal hörten sich auch dieses Konzert des Suhler Knabenchores die beiden Stadtoberhäupter von Suhl und Zella-Mehlis gemeinsam an. ..

Vor allem die bereits sehr gut ausgebildeten Männerstimmen kamen hier perfekt zur Geltung – beispielsweise in dem Orlando Dilasso-Stück „Holla! Welch gutes Echo“, bei dem sechs junge Männer von der Empore einem Echo gleich die Liedzeilen des Hauptchores im Saal zurückgaben. Chorleiter Matthias Beckert wusste wohl um die Wirkung dieses Liedes und kündigte es gleich als Zugabe an – eine sehr gute Wahl!

„Der Knabenchor singt derzeit auf einem sehr, sehr hohen Niveau, bestimmte Lieder im Konzert sogar schon fünf- bis achtstimmig“, befand der 32-jährige Chorleiter nach dem Auftritt in Zella-Mehlis zufrieden. „Wir wollen ihn in den nächsten Jahren deutschlandweit bekannt machen“, formuliert der Unterfranke ein ehrgeiziges Ziel. Mit einem Weihnachtskonzert gab er 2007 seinen Einstand als neuer Leiter. Angesprochen auf die für alle sichtbare Freude auf seinem Gesicht während des Konzertes, sagte er: „Mich beflügelt, was ich von den Kindern zurückbekomme: Ein Händeschütteln nach der Probe, ein Lächeln, ein Dankeschön.“

So waren es vor allem die Jüngsten, die sich nach dem Konzert besonders herzlich von ihm verabschiedeten. Wie die Oberhofer Zwillinge Maximilian und Moritz, die erst vor wenigen Jahren von Berlin nach Oberhof zogen. Schon in der Hauptstadt sangen die beiden Jungs, aber den Suhler Chor finden sie „viel besser“!

Begeisterte Sänger sind auch die Benshäuser Ben und Dominik. Seit wann sie mitsingen, wissen sie gar nicht mehr so genau, bestimmt seit vier Jahren. „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ ist das Lieblingslied von Ben, Dominik mag „Come Again“ besonders gern. Abwechselnd werden sie von ihren Muttis immer dienstags und donnerstags zu den Proben nach Suhl gefahren.

Nur wenig kürzer ist der Weg für Peggy Nolte, die den jüngsten Sänger des Konzertes, ihren sechsjährigen Sohn Tim, einmal pro Woche zum Nachwuchschor bringt. Ob im Auto oder in der Badewanne – „Tim hat schon immer gezwitschert wie eine Heidelerche“, sagt die stolze Mutti lachend. Und seit der Sohnemann in den Herbstferien an einem Schnuppersingen teilnahm, will er keine Probe mehr versäumen. Neben der Mama und der Oma füllten auch Bekannte die Reihen im Ratssaal. Zwei Lieder durften die Jüngsten am Sonnabend singen: „Kommt wir machen Musik“ und „Nun will der Lenz uns grüßen“. „Ja“, sagt Tim auf die Frage, ob er heute gut war und „Ich hab mich nicht versungen“.

Singen im Knabenchor oder im Nachwuchschor mit: Sebastian, Tim, Dominik, Erik, Moritz, Maximilian, Fritz, Ben, Tim und Axel. Sie wohnen in Zella-Mehlis, Benshausen und Oberhof und nehmen mit ihren Eltern teils mehrmals wöchentlich den Weg nach Suhl zu den Chorproben auf sich. Vor allem die hiesigen Jungs waren es, die am Samstag mit Familien und Freunden den Ratssaal füllten.

Zeitung: Freies Wort vom 16.06.2008, Autorin: Frau Heike Jenzewski

Konzertfoto des Suhler Knabenchors vom 16.06.2008:

 


Newsletter

»

Pressefoto im Freien Wort

Presse | Newsletter | Adresse und Anreise | Impressum | Start