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Stars und 100.000 Lichter fürs Herz

"Das Adventsfest der 100 000 Lichter" aus dem Suhler CCS zog am Samstagabend allein in Deutschland rund 6,41 Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte.

Suhl - Viele Fans kommen extra, um Florian Silbereisen Präsente zu überreichen, darunter Karin Becker aus Unterwellenborn bei Saalfeld: "Weihnachten kriegt er immer seinen Weihnachtsstollen, Plätzchen und eine Überraschung". Ein paar Mal hat er sie schon auf die Bühne geholt, seit er die Nachfolge von Carmen Nebel angetreten hat. Ilse Neumann aus Bad Staffelstein nimmt alle seine "Feste" mit, liebt die erholsame Atmosphäre, übernachtet im selben Hotel und klar - ein Geschenk hat sie für ihn auch dabei. "Wer Florian nicht kennt, hat die Welt verpennt", findet die Dame und lacht. Die Stimmung sei "was fürs Herz", meint die Sonnebergerin Else Eichhorn.

Musikalische Begegnungen

Andy Borg, der in der Direktsendung das "Weihnachtswunderland" besingt, ist - wie Inka Bause und Michael Hirte - erst am Freitag ins dem Hallenrund des CCS benachbarte "Golden Tulip" angereist. Suhl kennt er bestens, seit 1984 ist er immer wieder zu Gast. "Ich war bestimmt schon 3000 Mal im Schwimmbad und 4000 Mal in der Halle", scherzt er.

Mundharmonika-Spieler Michael Hirte gastiert erstmals in Suhl. Beim Bummel über den Weihnachtsmarkt traf er am Freitagabend Karin Roth. Kurzentschlossen zückte er seine Mundharmonika. "Sie hat gesungen und ich habe sie begleitet. Das war ein Erlebnis!", freut er sich.

Wegen der im Advent anstehenden Weihnachtstourneen vieler volkstümlicher Musikanten mutiert Suhl gleichsam zum Durchgangsbahnhof. Inka Bause entschwindet in Richtung Weihnachts-Revue, Hirte zu einem Auftritt nach Österreich und Borg zu seinen Schwiegereltern nach Regensburg. Dort will er schon jetzt Weihnachtsgeschenke abgeben.

Zurück zur Show: Die Adventsgeschichte, gelesen vom Schauspielerehepaar Barbara Wussow und Albert Fortell, wird von kleinen Darstellern goldig umgesetzt. In Reimen erwärmt sie nicht nur den zerbrochenen Schoko-Weihnachtsmann aus der Wichtelwerkstatt, sondern auch die Seelen des Publikums - zum Dahinschmelzen! Einspielungen sorgen für Aus- und Einblicke in die romantische Welt des Adventstreibens, ob zu Hause bei Ute Bresan oder auf dem Dresdener Striezelmarkt. Kinder kommen in der Show mehrfach groß heraus, tollen durch die Kulisse, singen mit und ohne Silbereisen, stellen Fragen an das Nürnberger Christkind. Der Suhler Knabenchor ist mit dabei. Dann erscheint endlich das vielfach angekündigte Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem, überbracht von dem oberösterreichischen Knaben Simon Binder...

Zeitung: Freies Wort vom 30.11.2009, Autor: Frau Bettina Keller

 


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