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Vivat Vivaldi
Vivat Vivaldi
Der Knabenchor entwickelt eine Affinität zu großen Namen: Nach Händels „Messias" steht nun Vivaldi auf den Notenpulten. Premiere ist am 9. Oktober in der Hauptkirche um 17.00 Uhr.
Suhl - Mit großem Fleiß arbeiten derzeit die Jungs vom Suhler Knabenchor an einem neuen, anspruchsvollen Vorhaben. Chorleiter Matthias Beckert wählte drei berühmte Werke geistlicher Chormusik des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi (1678-1741) aus Magnificat g-moll, Credo e-moll und Gloria D-Dur. Alle Stücke werden in Latein gesungen. Die Knaben sind also nicht nur stimmlich, sondern auch wieder sprachlich herausgefordert, der „Messias" wurde schließlich in Englisch gesungen.
Zum Team des ambitionierten Vivaldi-Projektes gehören ferner die Sänger Anna Nesyba (Sopran), Johanna Klinger (Sopran) und Steve Wächter (Altus). Den Orchesterpart übernimmt Prattica di Musica Suhl, eine Ensemble um den Musiker Hans Vieweg, das eine zwanzigjährige Erfahrung in der Interpretation von Barockmusik hat und auf historischen Instrumenten spielt.
Einen besonderen Schliff bekamen, die drei Vivaldi-Stücke im traditionellen Probenlager des Knabenchores, das diesmal kurz vor Ende der Sommerferien auf einem Erlebnisbauernhof bei Sonderhausen stattfand. Dabei konnte Chorleiter Matthias Beckert auch auf die zuverlässige Unterstützung von Eltern bauen, die sich vornehmlich um die organisatorischen Dinge des Probenlagers kümmerten.
Das Vivaldi-Konzert wird, wie schon auch mit dem „Messias" erfolgreich praktiziert, wieder in der unterfränkischen Partnerstadt von Suhl, in Würzburg erklingen, am 30. Oktober in der Kirche St. Stephan.
Danach beginnt die intensive Vorbereitung auf das traditionelle Weihnachtsprogramm des Ensembles. In Suhl wird das Konzert am 11. Dezember in der Hauptkirche zu hören sein, weitere Aufführungen sind am 28. November in Kloster Veßra und am 9. Dezember in Kronach geplant.
Zeitung: Freies Wort vom 22.09.2010, Autorin: Frau Lilian Klement, Chefredakteurin
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